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Hessen, Germany
ICQ Nummer: 306419912

13 Mai, 2010

Epochen

Sturm und Drang (1765-1785)

· Gegenbewegung zum rationalen Denken der Aufklärung, gegen Verplanung des Menschen als zb Soldat, gegen das Schaffen von menschenunwürdigen Lebensbedingungen von Mitmenschen trotz vernünftigen Denkens
· Fühlen und Empfindsamkeit im Mittelpunkt (Übersteigerte Gefühlsausbrüche, Enthusiasmus)
· Geniekult, herausragende Einzelpersöhnlichkeiten
· Werke: Goethe (Die Leiden des jungen Werther) Schiller (Die Räuber)

 

Klassik (1786 – 1805)

· 1786 – Italienreise Goethes , welche zu dessen Wiederentdeckung der Antikeführt
· 1805 – Tod Schillers
· Abkehr vom Sturm und Drank: Neue Wertmaßstäbe Maß, Gesetz, Formstrenge
· Ziel: Das wahre Schöne schaffen, um Menschen dazu zu bewegen wahr und gut zu sein, den Charakter zu veredeln, ästhetische Erziehung
· Grund: Enttäuschung über den gewaltsamen Verlauf der französischen Revolution
· Metrisch regelmäßig gebaute Verse, strenge Regeln bei der Formung der Sprache
· Nur einige Werke dieser beiden Schriftsteller werden zur Klassik gezählt, nicht die Frühwerke. à Weimarer Klassik, teilweise von den beiden gemeinsam entwickelt

 

Romantik (1795 – 1840)

· Das Gefühl rückt wieder mehr in den Vordergrund, Werte von Klassik und Aufklärung werden in Frage gestellt
· Die Welt wird intensiver dargestellt, poetisiert à Romantisierung
· Flucht aus der Realität, allem einen mystischen Schein geben
· Erneuter Absolutismus in Europa und die Tatsache, dass durch Industrialisierung der Mensch als Individuum immer mehr missachtet und nur noch in seinem ökonomischen Nutzwert gesehen wurde à Selbstverwirklichung nur noch in der Flucht aus der Realität möglich
· Maßgebendes Gefühl: Sehnsucht. Sehnsucht hat kein Motiv und kann damit endlos lange hingebungsvoll genossen werden, da man etwas nach dem man sich sehnt nicht erreichen kann
· Idealisierung des Mittelalters, Volksliedsammlungen und Märchen
· Motiv in der Kunst: Blick aus einem Fenster..
· Wichtige Künstler: Eichendorff, Gebrüder Grimm

 

Vormärz (1830 – 1848)

· 1830 – Julirevolution in Frankreich gegen das Königshaus
· 1848 – Revolution von 1848 (Märzrevolution)
· Schriftsteller nehmen sich politischer und gesellschaftlicher Probleme an, pro Demokratie und pro soziale Gerechtigkeit
· Merkmale: Satire, Flugschriften (Hessischer Landbote (Georg Büchner)), Kampflieder
· Bildung des Jungen Deutschlands (1835 vom deutschen Bundestag verboten)
o Heinrich Heine war Mitglied
o Büchner wird zwar oft in Verbindung damit genannt, distanziert sich jedoch davon, da das „Junge Deutschland“ mit der Tagesliteratur nichts verändern könne
· Zensur
· Erste Frauenemanzipationsbewegungen
· Wichtige Werke und Schriftsteller: Deutschland. Ein Wintermärchen (Heinrich Heine), Woyzeck (Georg Büchner)

Bürgerlicher Realismus

· Künstlerisch gestaltete Darstellung der Wirklichkeit, keine Realität
· Roman und Novelle sind dominierende Gattungen
· Es soll kein Elend dargestellt werden, gesellschaftspolitische Probleme werden umgangen, Blick eher auf das Bürgertum gerichtet
· Regionalismus und Historismus, Lokalgeschichte, allerdings keine ernsthafte politische Aufklärung
· Individuum trotz zunehmender Industrialisierung im Vordergund
· Leser soll gezwungen werden über das gelesene nachzudenken
· Nichts Überschwingliches, keine Posen
· Humor/Ironie soll zu einer gewissen Distanz zur eigentlich unerträglichen Realität verhelfen
· Realismus stellt niemals das gesamte gesellschaftliche System in Frage, selbst wenn kleine Einzelheiten kritisiert werden
· Wichtige Werke und Schriftsteller: Max und Moritz (Wilhelm Busch), Theodor Fontane (Irrungen, Wirrungen)

 

Naturalismus (1880-1900)

 -große Armut unter der ansteigenden Arbeiterklasse

- möglichst Originalgetreue Nachbildung der Wirklichkeit in den Elendsvierteln und Fabriken etc

- "Jüngstes Deutschland " gegründet

-neuste wissenschaftliche Erkenntnisse verarbeitet

-Umgangssprache und Dialekt wurde verwendet

- das Individiuum steht nicht mehr im Mittelpunkt, es geht immer um eine bestimmte Geselschaftsklasse oder eine Gruppe von Menschen die sich durch ihre Lebensumstände auszeichnet

- erneute Frauenbewegungen

Expressionismus (1905 – 1925)

Orientierungslosigkeit des Menschen wird neu dargestellt, Tradidtionsbrüche ins Sachen Grammatik, Darstellung, Wortneuschöpfungen etc

Wichtige Autoren: Franz Kafka

 

19 April, 2010

FLATSCH

 

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Feucht.

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Gewinnerpose

 

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Mitgewinner ;)

13 April, 2010

Rettet das starke Geschlecht

Sehr interessanter Text!

[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22.2.2009]

Jungen werden zu Mädchen erzogen, Väter entrechtet: Die Welt liebt die Männer nicht. Schuld ist der radikale Feminismus
VON CHRISTINE BRINCK

Männer und Frauen, Jungen und Mädchen sind verschieden. Je genauer die biologischen Unterschiede der Geschlechter erforscht werden, desto eifriger scheinen indes radikale Feministinnen darauf erpicht, sich als Sozialingenieure zu profilieren. Jungen sind wild, Jungen sind unkonzentriert, Jungen toben lieber herum, statt gemütlich in der Ecke zu sitzen, Jungen lernen später sprechen und lesen weniger - alles kein Problem. Wir müssen sie nur erziehen, so zu sein wie Mädchen. Dann werden die Lehrerinnen sie auch so nett behandeln wie Mädchen. Die Feminisierung des Spiel- und Klassenzimmers schlägt sich früh auch in der Literaturauswahl nieder. Die Jungen sollen sich ihren Gefühlen nähern. Igitt! - denken die sich und verweigern.
Sind die ungezähmten Buben dann etwas älter und werden in der Pubertät mit Testosteron überschwemmt, schlägt ihnen Unbehagen entgegen, als seien sie alle auf Beutezug. Auf dem Campus soll gar jeder vierte von ihnen ein Vergewaltiger sein, weil er sich vor dem Beischlaf die Zustimmung der Mitschläferin nicht schriftlich geben ließ. Jungen sind eben gewalttätig, Männer sind es sowieso. Und daraus folgt: Wer braucht Männer?

Bücher mit diesem Titel, Bestseller gar, gibt es längst. Dass Väter unnötig sind, erfahren wir trotz anderslautender Forschung aus dem Munde alleinerziehender Frauen zuhauf. Die Gesellschaft ist voreingenommen gegen Männer. Was auch immer sie tun, sie können es nicht recht machen. Die Welt, zumindest die westliche, mag fairer für die Frauen geworden sein, für die Männer ist sie unfairer geworden. Das bekommen vor allem die jüngsten und jungen Männer zu spüren, so als seien sie verantwortlich für Jahrtausende männlicher Vorherrschaft. "Das männliche Geschlecht als Gruppe - nicht einzelne Männer - ist schlecht und böse, einfach weil sie die falsche DNA haben", schreibt die amerikanische Journalistin Kathleen Parker.

Die Welt ist männerfeindlich geworden, voller Verachtung für Männlichkeit. Zynisch urteilt sie die kleinen Unterschiede ab, die Männer einst unwiderstehlich machten. Das Fernsehen zeigt Männergestalten, die selten oder gar nicht als weise, ritterlich und stark gezeichnet werden. In sogenannten Familienserien werden Männer bestenfalls als leicht verblödete, ungeschickte Toren vorgeführt, die ohne ihre patenten Frauen absolut verloren wären und selbst von ihren Kindern nicht ganz ernst genommen werden. Homer Simpson von den Simpsons ist so ein Exemplar. In Filmen und Musik werden Männer als Idioten, Frauenprügler, Vergewaltiger, Brutalos oder Väter, die sich aus dem Staub machen, gezeigt. Der nette, zuverlässige und intelligente Mann, dem seine Familie heilig ist und der auch noch die Nachbarkinder für sich einnimmt, ist, so will es scheinen, eine aussterbende Spezies.[…]

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15 März, 2010

Sandhofen!

Zukünftiger Wohnort:


13 März, 2010

Nachhilfe

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Jens